Centovallina Amazing Journey

Erlebnisse

Laut Lonely Planet gehört die Bahn Vigezzina-Centovalli zu den Schönsten weltweit. Sie bietet eine Slow-Fahrt zwischen Locarno und Domodossola durch die Centovalli und das Vigezzotal. Ein Erlebnis, im Kontakt mit einer abwechslungsreichen Landschaft, eine Abfolge von tiefen Schluchten, wilden Bergen, Flüssen und Wasserfällen. Eine ungezähmte Natur in die sich kleine charakteristische Dörfer schmiegen, längs einer Strecke die in circa 2 Stunden durchfahren ist. Seit dem Sommer 2019 erlaubt ein Gratis-Audioguide den Reisenden Details und Kuriositäten zu entdecken und wichtige Hinweise zur ganzen Fahrt zu erhalten.

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Die 1923 eingeweihte Bahnlinie transportiert jährlich 150 Tausend Passagiere zwischen der Schweiz und Italien, entlang einer Strecke von 52 Kilometern mit 83 Brücken und 31 Tunneln. Von verschneiten Landschaften zu blumigen Wiesen, von den Farben des Herbstes zu sommerlichem Überschwang bietet jede Jahreszeit ein eindrückliches und abwechslungsreiches Bild. In der kürzlich in den USA publizierten Ausgabe des Lonely Planet, mit dem Titel Amazing Train Journeys, eine wahre „Bibel“ für Liebhaber der Tourismus-Bahnen, ist die Ferrovia Vigezzina-Centovalli unter den weltweit schönsten aufgelistet.

Die Reise


Die Reise beginnt in Locarno. Nach circa 20 Minuten Fahrt durch die Terre di Pedemonte erreicht man das Dorf Intragna, wo man das Regionalmuseum der Centovalli und Pedemonte besuchen kann (es erzählt vom harten Leben im Tal während der vergangenen Jahrhunderte), den höchsten Tessiner Glockenturm (65 Meter und 165 Stufen), die Pfarrkirche und die Brücke im romanischen Stil aus dem 16. Jhd.. Zwischen Intragna und Camedo windet sich die Strecke durch das wilde Herzstück der Centovalli, über spektakuläre auf dem Talgrund errichtete Brücken, und bietet ein grossartiges Panorama mit seinen malerischen Dörfern, verstreut an steilen Hängen.
Nach dem Zoll in Camedo erschliesst sich das herrliche Vigezzotal, auch das Tal der Maler genannt, mit seiner reinen Natur, dichten Wäldern und weitläufigen Hochebenen. Das erste Dorf auf italienischem Territorium ist Re, mit seiner charakteristischen Basilika der Madonna del Sangue (Blut-Madonna). Wie die Wallfahrtsstätte Sacro Monte Calvario in Domodossola und Madonna del Sasso in Locarno, ist sie alle Jahre Ziel von Tausenden Pilgern. Gleich nach Re erreicht man das hübsche Dorf Santa Maria Maggiore, wo man angenehme Spaziergänge machen und das neu eröffnete Haus des Parfüms besuchen kann, welches die Erfindung des Kölnisch Wassers feiert, das von einem nach Deutschland ausgewanderten Vigezziner kreiert wurde. Interessant ist auch das Kaminfeger-Museum, das an die vielen Jungen erinnert, die in den vergangen Jahrhunderten auf Arbeitssuche in den Norden emigrierten. Nicht weit vom historischen Zentrum von Santa Maria Maggiore erreicht man, zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, den malerischen Ort Craveggia mit seinen Steindächern und originellen Kaminen.
Der Besuch von Santa Maria Maggiore kann auch als Gelegenheit zu einem ausgezeichneten Mittagessen in einem der Restaurants des Tals dienen, oder zum Kauf von typischen renommierten enogastronomischen lokalen Spezialitäten.
Die Fahrt endet in Domodossola, das Herz des piemontesischen Ossolatal, mit einem schönen historischen Zentrum in dem jeden Samstag der animierte traditionelle Markt stattfindet.

Die Reise mit der Ferrovia Vigezzina-Centovalli kann mit Ausflügen zu Zielen kombiniert werden, die man zu Fuss erreicht oder mit den Seilbahnen Verdasio-Rasa, Monte Comino und Intragna-Pila-Costa.

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Um den Tag abzurunden