Gondelbahn geschlossen (November-März)

Tamaro – Lema

Wanderungen

Der Höhenweg vom Monte Tamaro zum Monte Lema (oder umgekehrt) ist eine der spektakulärsten Wanderungen des Tessins. Er wurde zu einem „Muss“, der auch die weniger wagemutigen Wanderfreunde anzieht. Es handelt sich um ein kleines Trekking, für jedermann zu schaffen, grossartig wegen seiner landschaftlichen Schönheit, der atemberaubenden Panoramasicht auf die Alpen, die Täler, die Städte und die Seen, spannend, weil man den Eindruck hat, frei zwischen Himmel und Erde zu schweben. Während der Tourismus-Saison bringen Shuttle-Busse die Wanderer hin und retour.

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Rundgang: Tamaro - Lema (5 St., Karte)


Der Ausflug beginnt in Rivera, von wo aus man in wenigen Minuten mit einer Kabinenbahn die Alpe Foppa (auf 1530 Meter) erreicht. Hier steht die Kirche Santa Maria degli Angioli, ein Werk von Mario Botta aus den 90er-Jahren, Ziel vieler Architekturfans, welche einerseits die entschlossenen Linien der Bauweise schätzen, die ins Unendliche zu führen scheinen, andererseits die schmückenden Malereien des Künstlers Enzo Cucchi.

Die Gegend am Tamaro bietet auch eine breite Auswahl an sportlichen Tätigkeiten (Abenteuerpark, Schlittenbahn, Segelgleiten, Pisten für Mountain-Bike und Downhill, Nordic Walking), welche zusammen mit dem Restaurant, dem kulturellen und naturkundlichen Umfeld ein interessantes Ziel für Ausflüge und Freizeitunterhaltung bilden.

Um die Überquerung des Höhenwegs in Angriff zu nehmen, steigt man zuerst zum Gipfel des Tamaro hoch (1962 m), den man in knapp 2 Stunden erreicht und wo man mit einer wundervollen Aussicht belohnt wird. Hier beginnt nun ein nicht allzu beschwerliches Auf und Ab, immer dem Bergkamm entlang, über Gipfel, Abhänge, Almen, bis man schliesslich den Monte Lema im Malcantone erreicht (1620 m). Während der gesamten Wegstrecke öffnet sich der Blick im Norden zum Lago Maggiore, den Centovalli, dem Verzasca- und dem Maggiatal, nach Locarno und Bellinzona, während man im Süden Lugano mit seinem Tälern und dem See sieht. Im Hintergrund ragen auch die majestätischen Alpengipfel des Monte Rosa und des Matterhorns empor.

Es handelt sich um eine 4½ Stunden lange Wanderung im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Italien, die ein gewisses Training erfordert, nicht so sehr wegen der Schwierigkeit (sie ist mit T2 klassifiziert), sondern mehr wegen ihrer Dauer. Vom Lema kann man mit der bequemen Kabinenbahn hinunter fahren. Verpflegung ist auf der Alpe Foppa, am Tamaro und am Lema möglich. Es empfiehlt sich, eine ausreichende Menge Wasser mitzunehmen, denn am Weg gibt es keine Quellen oder Bäche. Die Ausrüstung muss einer Bergwanderung entsprechen.

Man kann die Wanderung auch in umgekehrter Richtung durchlaufen. Während des Sommers gibt es einen Shuttle-Bus-Dienst, mit dem man zum Ausgangspunkt zurückkommt und für den die kombinierten Billets gelten, die man an den entsprechenden Schaltern bis 11.30 gelöst hat. Es empfiehlt sich, von Rivera aus zu starten und das Kombi-Billet mit dem Eintritt zum neuen Zentrum Splash & Spa zu kaufen, um sich nach dem Ausflug dort den verdienten Relax zu gönnen.

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