Strada Alta im Leventinatal

Wanderungen

Die Strada Alta ist eine der klassischsten Wanderungen im Tessin, dank ihren zahlreichen noch vorhandenen historischen Zeugnissen, die interessante Passagen der Geschichte des Leventinatales aufleben lassen. Gezeichnet von den Mühen des bäuerlichen Lebens auf den Bergen, haben sich bis heute viele der antiken typischen Holzhäuser erhalten. Die hier und da auf dem Territorium verstreuten hübschen Kirchlein sind besonders angenehme Blickpunkte in der Landschaft. Entlang des Weges kommt man durch unberührte, harzduftende Wälder und malerische Dörfer. Die vorgeschlagene Tour ist die erste Etappe eines dreitägigen Trekkings.

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Rundgang: Strada Alta im Leventinatal (Karte)


Die Wanderung beginnt am SBB-Bahnhof in Airolo, wo sich auch das Verkehrsbüro Leventina Turismo befindet, in dem man ein ausführliches Prospekt zur Tour erhält (Detail 1, 2, 3). Nach einem kurzen Abschnitt auf der Hauptstrasse, die zum Gotthard-Pass führt, zweigt man beim Friedhof nach links ab und kommt zur Fraktion Valle. Entlang dem alten Saumpfad der Val Canaria gelangt man sodann zur Fraktion Madrano, mit Blick auf die Stalvedro-Schlucht. Die Strada Alta führt in Richtung Brugnasco und Altanca, wo man die Zwischenstation einer der steilsten Bergbahnen der Welt antrifft, die zum Ritom hochfährt. In der Nähe der Bergbahn kann man die schöne Dorfkirche bewundern, auf einem Felsen erbaut, innen reich an Dekorationen. Im Dorf steht auch noch eine alte, restaurierte Mühle.

Nachdem man Altanca durchquert hat, kommt man zur Cresta di Sopra, der höchste Punkt der Wanderung (1419 m). Ab da geht die Strada Alta abwärts, durch die schöne Fraktion Ronco und schliesslich nach Deggio. Hier geht es wieder leicht aufwärts bis nach San Martino, mit einem Kirchlein aus dem 11. Jhd., eines der ältesten des Tals, und dann nach Lurengo, von wo man durch den Wald Bosco d'Öss nach Freggio kommt. Auf diesem letzten Wegabschnitt, über der Piottino-Schlucht, verlässt man die Strada Alta zum mittleren Leventinatal. Nach dem Dorfkirchlein geht es Richtung Osco hoch, Ziel der ersten Etappe. Von Osco fährt man mit dem Bus bis zum Bahnhof von Faido, von wo man mit dem Zug zurückkehrt.

Nach dieser ersten Etappe bekommt man bestimmt Lust, in die Region zurückzukommen und die beiden anderen Etappen zu erwandern: Osco-Anzonico, 3 ½ Stunden (besonders empfehlenswert) und Anzonico-Biasca, 4 ¾ Stunden. Am Wegverlauf gibt es kleine, sympathische Hotels zum Übernachten.

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