Winterschliessung (November-März)

Monte Lema

Panoramen

Von der grünen Naturterrasse des Monte Lema (1624) überblickt man die Täler des südlichen Tessins, den Luganersee und den Lago Maggiore. Das eindrückliche Szenarium reicht sogar zu den Graubündner und den Berner Alpen, zu den Gipfeln des Wallis und weitet sich zur Poebene bis Mailand. Erreichbar ab Miglieglia (in 10 Minuten mit der Drahtseilbahn), welcher ebenso der Ausgangs-/Rückkehrort der spektakulären Überquerung Tamaro-Lema ist. Am Gipfel befinden sich ein astronomisches Observatorium und ein meteorologischer Radar. Wer die Auffahrt zum Lema mit einer Wanderung verbinden möchte, dem empfehlen wir die Tour Tra Cielo e Terra (zwischen Himmel und Erde).

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Wenn Sie mehr Zeit haben…

Rundgang: Zwischen Himmel und Erde (3 St., Karte)


Mit dem Themenweg Tra Cielo e Terra (zwischen Himmel und Erde) entdeckt das Malcantone die Abhänge des Monte Lema wieder. Wir befinden uns in einem begrenzten Territorium, das sich zwischen den Gemeinden Miglieglia und Novaggio bis zum Gipfel erstreckt. Hier konnten früher die Einheimischen gemäss präzisen Zeiten und Regeln ihr Vieh weiden lassen, die Kastanien auflesen und Holz sammeln. Heute ist es vom Gesichtspunkt der Natur aus eine interessante Gegend mit Wäldern aus Kastanien, Buchen, Eichen und Stechpalmen.

Die Wanderung dauert etwa drei Stunden. Von Miglieglia aus erreicht man den Monte Lema mit der Seilbahn. Der Fussweg führt vom Gipfel abwärts zur Alpe di Piano Pulito, geht weiter zur Forcola und dann in Richtung Cima Pianca. Der erste Teil des Weges, bis zur Forcola, ist der spektakulärste. Man wandert auf einem Grat zwischen zwei Seen: dem Lago Maggiore zur Rechten und dem Luganersee zur Linken. Der Blick reicht einerseits nach Cannero mit den Ruinen der Burgen, die aus dem Wasser ragen und nach Luino; auf der anderen Seite sieht man den Golf von Lugano und Ponte Tresa. Schön ist auch die Aussicht während der ganzen Wanderung auf die Dörfer des Malcantone inmitten der grünen Landschaft.

Mit einer kleinen Abweichung vom Hauptweg, trifft man im Schatten hundertjähriger Buchen, auf ein Steingebäude (turbin), um 1853 entstanden und in der Vergangenheit zur Aufbewahrung von Milchprodukten von der Alp benutzt. In seinem Innern garantierte ein kleiner Wasserlauf eine konstante Temperatur.

Weiter geht es abwärts, Richtung Miglieglia, wobei man an einen ganz speziellen Spielplatz gelangt, mit grossen hölzernen Musikinstrumenten, welche auf Musiker- Besucher warten. In der Umgebung Caroli hingegen durchquert man einen didaktischen Baumgarten mit etwa sechzig verschiedenen Bäumen und Sträuchern aus den Tessiner Wäldern. Auf dem Weg findet man auch ein kleines „Holzfällermuseum“ mit Werkzeugen und Arbeitsmemoiren.

Wer dieser schönen Wanderung noch eine künstlerische Seite hinzufügen möchte, dem seien zwei Empfehlungen gegeben: der Besuch der Kirche des S. Stefano al Colle in Miglieglia (am Ende der Route, neben dem Friedhof), in der wunderbare Fresken des XVI Jahrhunderts zu sehen sind, und der Rundgang durch den Dorfkern von Novaggio, eine wahre Galerie von Wandmalereien verschiedener zeitgenössischer Künstler.

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