EXPO Milano 2015

Erlebnisse

„Den Planet ernähren, Energie für das Leben“ lautet das Thema der Expo 2015, die vom 1. Mai bis zum 31. Oktober ihre Tore auf dem Messegelände in Mailand öffnet – in unmittelbarer Nähe zum Tessin. Über 140 Nationen sind an der Weltausstellung beteiligt. Jedes Land greift das Motto auf individuelle Weise auf und setzt es innovativ um. In den kreativen Pavillons und Themenparks werden die Besucher interaktiv in das Geschehen einbezogen. Jeder Rundgang ist ein unvergessliches Erlebnis. Das Expogelände liegt auf der Nordseite der italienischen Metropole Mailand. Vom Tessin aus kann es im Rahmen einer Tagestour innerhalb von zwei Stunden mit dem Zug oder dem Bus erreicht werden.

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Der Besuch


Die Besuchern sind in erster Linie mit den thematischen Wege und Vertiefungen über der komplexe Ernährungswelt engagiert und haben beim Expo-Besuch die Möglichkeit eine Reise rund um die Welt zu machen. Sie erleben hautnah die Traditionen, Aromen, Düfte und Klänge vieler Völker und Kulturen der Erde. Das Hauptthema Ernährung findet sich in den Themenwelten und Pavillons wieder, wo die Besucher unmittelbar und interaktiv in das Geschehen einbezogen sind. Mit dem Motto „Den Planet ernähren, Energie für das Leben“ will die Expo 2015 einen Beitrag zur internationalen Ernährungsdebatte leisten und über Nahrungsmittelverteilung und nachhaltige Entwicklung aufklären. Es soll ein Diskussionsforum für alle Beteiligten entstehen. Ist es möglich die Weltbevölkerung ausreichend mit Nahrungsmitteln und Wasser zu versorgen? Lässt sich die Lebensmittelsicherheit erhöhen? Gibt es neue Lösungen und Zukunftsperspektiven zum Schutz der Biodiversität auf der Erde?
Ziel der Weltausstellung ist es nicht, fertige Lösungen zu präsentieren. Es geht darum, erst einmal die richtigen Fragen zu stellen. In den Themenwelten stossen die Besucher dann auf Informationen und Gedankenmodelle, die helfen können, persönliche Antworten zu finden. Das Diskussionsforum richtet sich an alle Gäste und alle Teilnehmernationen. Das Programm der Weltausstellung sieht für jeden Tag Veranstaltungen, Ausstellungen, Konferenzen und Treffen zu den Schwerpunktthemen vor. Die Expo will eine weltweite Debatte zur Ernährung der Weltbevölkerung und dem nachhaltigen Umgang mit Nahrungsmitteln entfachen. Der Besucher soll dazu gebracht werden, zu reflektieren, welche Konsequenzen sein eigener Lebensstil für die nachfolgenden Generationen hat.

140 Teilnehmer-Nationen


Über 140 Nationen sind an der Expo 2015 beteiligt und haben das Ausstellungs-Motto auf jeweils individuelle Weise umgesetzt. Das Thema Ernährung ist für alle Völker der Welt von höchster Bedeutung und birgt eine Vielzahl von schwerwiegenden Problemen. Jedes Land ist aufgerufen, gemäss der eigenen Kultur und Tradition nach Zukunftsperspektiven und Methoden zu suchen, um die Herausforderungen im Zusammenhang mit den Ernährungsfragen zu meistern. Die Teilnehmernationen konnten wählen, ob sie auf der Expo mit einem eigenen Pavillon auftreten oder sich an einem von neun grösseren Gemeinschaftsprojekten mit speziellen Themen-Schwerpunkten und je nach Nahrungsmittelketten beteiligen wollen. Bei der Expo geht es aber nicht nur um die grossen Fragen der Zukunft. Ein Besuch eröffnet auch die Möglichkeit, sich mit viel Spass und allen Sinnen auf die multikulturellen Speisen, Düfte, Gewürze, Klänge und Farben einzulassen.

Schweizer Pavillon


Die Schweiz war das erste Land, das die Teilnahme an der Weltausstellung bestätigte. Das Thema „Den Planet ernähren, Energie für das Leben“ setzt die Schweiz um, indem sie anregt, über die begrenzte Verfügbarkeit von Lebensmitteln auf der Welt nachzudenken und die Kehrseite des Überflusses vor Augen zu führen. Vier Türme gefüllt mit Lebensmitteln bilden den Schweizer Pavillon und der Besucher kann bei allen frei zugreifen. Doch die Menge ist begrenzt, und wenn sich einer zu viel nimmt, gehen andere Expogäste leer aus. Die Türme sind so konstruiert, dass sich mit dem Schwinden der Lebensmittel auch die Plattformen absenken. Jeder Besucher kann so die Folgen seines Lebensmittelkonsums beobachten. Das Projekt greift auf diese Weise das Problem der begrenzten Verfügbarkeit und der Verteilung von Lebensmitteln auf der Welt auf. Die Besucher sind aufgerufen, sich in der Rolle des Konsumenten neu zu überdenken.

Mailand im Mittelpunkt


Die Expo macht Mailand vorübergehend zum Nabel der Welt. Die italienische Metropole will diese sechs Monate nutzen, um der Welt ihre Kreativität, ihre Gastfreundschaft, ihre künstlerische Schaffenskraft und die unternehmerische Stärke zu beweisen. Ein Veranstaltungsprogramm mit Tausenden von Vorschlägen soll ein Neuanfang für Mailand sein.

Der Weg zur Expo Mailand 2015


Vom Tessin aus kann ein Expo-Besuch als Tagesausflug gestaltet werden. Die SBB rät, montags, dienstags oder mittwochs im Mai oder Juni zu fahren, um dem Besucheransturm auszuweichen. Täglich fahren Direktzüge von Bellinzona und Lugano bis zum Ausstellungsgelände.

Von Lugano, Mendrisio und Chiasso aus gibt es eine tägliche Busverbindung mit mehreren Fahrzeiten am Tag.

Das Hotel Losone (nicht weit von Ascona und Locarno entfernt) bietet einen direkten Bus-Shuttle vom Hotel aus. Abfahrt ist morgens um 8 Uhr, Rückfahrt um 19 Uhr ab Milano Expo. Reservierung: 091 785 70 00 oder info@albergolosone.ch.

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